Deutsche Wohnen steigt auf, Lufthansa steigt ab

Deutsche Wohnen steigt auf, Lufthansa steigt ab

Die Lufthansa jetzt steigt aus aus der ersten Börsenbundesliga, dem Deutschen Aktienindex, ab. Sie war Dax-Gründungsmitglied, doch im Zuge der Corona-Krise waren ihre Aktien drastisch gesunken. Auch wenn Klimaschützer*innen jubeln mögen, ist der Aufsteiger sicher kein Grund zum feiern: Das umstrittene Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen wird den gerupften Kranich im Dax ersetzen.

Mit dem Aufstieg der Deutsche Wohnen in den Dax wird klar: Mit dem rücksichtslosen Geschäftsgebaren solcher Unternehmen lassen sich Milliarden scheffeln. Zahlen müssen die Mieter*innen mit überhöhten Mieten. Das trifft besonders Menschen mit geringen und mittleren Einkommen in größeren Städten. Im Gegenzug tragen die Immobilienkonzerne praktisch nichts zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bei. Statt in den Dax gehört die Deutsche Wohnen in die öffentliche Hand. Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, der kann sich nicht auf Immobilienspekulanten und Miethaie verlassen.

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