Zweite Stufe des Mietendeckels (Symbolbild)

Berliner Mieterinnen und Mieter atmen auf

Die Mieterinnen und Mieter von ca. 512.000 Wohnungen in Berlin haben ab sofort im Monat insgesamt etwa 21 Millionen Euro mehr in der Tasche. Denn ab dem 23. November sind Vermieterinnen und Vermieter per Gesetz dazu verpflichtet, zu hohe Mieten abzusenken - der Mietendeckel macht's möglich.

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Was wir fordern

  1. 1

    Runter mit den Mieten! Wir wollen einen bundesweiten Stopp für Mieterhöhungen (Mietenstopp) und Obergrenzen für die Mieten (Mietendeckel). Die Mietsteigerungen der vergangenen Jahre müssen zurückgenommen, die Modernisierungsumlage muss abgeschafft werden.

  2. 2

    Vonovia & Co enteignen! Konzerne, die nicht sanieren, die Mieten hochtreiben oder ihre Mieter*innen schikanieren, müssen enteignet werden. Keine Spekulation mit Wohnraum an der Börse: Mit Wohnen darf kein Profit gemacht werden.

  3. 3

    250 000 Sozialwohnungen mehr! Es fehlen mindestens fünf Millionen Sozialwohnungen. Wir fordern, dass jedes Jahr mindestens 250 000 Sozialwohnungen mehr geschaffen werden: Der Staat muss Wohnungen aufkaufen und neue bezahlbare, ökologisch modernisierte Wohnungen bauen! Die Sozialbindung darf nicht auslaufen! Wir wollen ein öffentliches Wohnungsbauprogramm und gemeinnützige Wohnungswirtschaft fördern.

Der Mietendeckel wirkt!

Der Berliner Mietendeckel gilt erst seit Februar, aber er wirkt bereits: Wohnungen, die unter den Mietendeckel fallen, sind innerhalb eines Jahres um acht Prozent billiger geworden. In einigen Bezirken sind die Mieten wiedeer unter die "magische" 10-Euro-Marke gerutscht.

Die Immobilienlobby tobt, der Berliner Mietverein lobt diese Entwicklung.

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Was ist das Problem?

Was ist das Problem? Warum steigen die Mieten? Was kann man tun? Was will DIE LINKE? Wir beantworten eure häufigsten Fragen! 

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Muss wohnen immer teurer werden?

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