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Was ist der Mietendeckel?

Was ist der Mietendeckel?

 

Der angekündigte Mietendeckel bewegt die Gemüter in Berlin und im ganzen Land.

Viele Mieterinnen und Mieter freuen sich über die kommende Atempause. Doch die Immobilienlobby macht mobil und will uns mit hastigen Mieterhöhungen einschüchtern. Wir haben deshalb mit der Berliner Senatorin Katrin Lompscher über die wichtigsten Fragen zum Mietendeckel gesprochen.

 

Auch zum Nachlesen: FAQ Mietendeckel

DIE LINKE fordert:

  1. 1

    Jedes Jahr 250.000 Sozialwohnungen mehr! Es fehlen mindestens 5 Millionen Sozialwohnungen. In vielen Städten hätte über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein. Aber es gibt keine Wohnungen für sie. Der Staat muss Wohnungen aufkaufen und neue bezahlbare, ökologisch modernisierte Wohnungen bauen! Ohne Drehtüreffekt: Die Sozialbindung darf nicht auslaufen! Keine Sozialmiete über 250 Euro pro Person – warm.

  2. 2

    Runter mit den Mieten! Mietwucher verbieten! Die Mietsteigerungen der vergangenen Jahre müssen zurückgenommen werden! Bis es verbindliche Höchstmieten gibt: Alle Mieterhöhungen Stoppen! Die Modernisierungsumlage muss abgeschafft werden!

  3. 3

    Keine Spekulation mit Wohnraum! Immobilienkonzerne in die öffentliche Hand! Mit Wohnen darf nicht an der Börse gehandelt werden. Wohnungskonzerne wie VONOVIA und Deutsche Wohnen wollen wir unter gesellschaftliche Kontrolle und in öffentliche Hand überführen, die Mieten senken.

  4. 4

    Wie wir wohnen wollen? öffentlich, genossenschaftlich und gemeinnützig! Bezahlbare, ökologisch modernisierte und den verschiedenen Bedürfnissen angepasste Wohnungen müssen wieder von der öffentlichen Hand gebaut werden. Nicht Markt und Profit stehen im Mittelpunkt, sondern der Bedarf der Menschen. 

DIE LINKE unterstützt Aktionsbündnis "Wohnen ist Menschenrecht"

Die Gründung des bundesweiten Aktionsbündnis "Wohnen ist Menschenrecht" markiert einen weiteren Meilenstein im Kampf gegen Mietenwahnsinn und Immobilienspekulation.

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Aufruf unterschreiben: Frau Merkel, in vielen Städten explodieren die Mieten

Für viele Menschen ist Wohnen nicht mehr bezahlbar. Wer kein hohes Einkommen hat, zieht bei der Wohnungssuche den Kürzeren oder wird gezwungen, sein Zuhause zu verlassen.
Bundesweit fehlen fünf Millionen Sozialwohnungen. Die Obdachlosigkeit steigt. Während die Mehrheit einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben muss, wird die Rendite der Immobilienkonzerne immer fetter.

Ich fordere Sie auf: Handeln Sie!

Aufruf unterschreiben!

1 Cent für die Deutsche Wohnen

Wohnungsbaukonzerne wie Deutsche Wohnen und Vonovia, deren einziges Interesse Profi t und Rendite für ihre Aktionäre ist, sind keine normalen Vermieter. Die Vergesellschaftung dieser Wohnungsunternehmen wird deshalb gegenwärtig in Berlin diskutiert. Die Enteignung wird auch deshalb gefordert, weil insbesondere die Deutsche Wohnen das führende Unternehmen auf dem Berliner Immobilienmarkt ist und eine marktmächtige Stellung besitzt. Hans-Henning Adler erklärt in diesem DISPUT-Artikel, warum sich die Deutsche Wohnen mit einem 1 Cent Enschädigung eigentlich zufrieden geben müsste. 

ZUM ARTIKEL

Fünf-Punkte-Programm für bezahlbare Mieten

Die Mieten sind in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um mehr als 20 Prozent gestiegen. Die Gehälter steigen langsamer. Mieter geraten unter Druck. Am härtesten trifft es Menschen mit geringem Einkommen in Städten, in denen die Mieten explodieren. Die EU tut dagegen nichts. Deshalb braucht es Ansätze, die im Interesse der Mieter*innen entwickelt werden. Unser Konzept erklärt in fünf Punkten, wie wir Wohnen europaweit bezahlbar machen können.

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Was ist das Problem?

Was ist das Problem? Warum steigen die Mieten? Was kann man tun? Was will DIE LINKE? Wir beantworten eure häufigsten Fragen! 

Fragen und Antworten

Muss wohnen immer teurer werden?

Das Thema rund um Miete ist sehr umfangreich. Deshalb haben wir einige Hintergrundinfos, Artikel und Broschüren zusammengestellt.

Hintergrund

Stimmen gegen Verdrängung

Was läuft? Wirf einen Blick in unsere Kampagne mit Fotos und Erfahrungsberichten von Aktiven vor Ort. 

Blog

Bestand an Sozialwohnungen sinkt weiter deutlich

Allein zwischen 2002 und 2017 hat sich der Bestand sozial gebundener Wohnungen von 2,5 Millionen auf 1,2 Millionen halbiert. Derzeit fehlen über 5 Millionen Sozialwohnungen in der Bundesrepublik. Der Bund muss ein Rettungsprogramm für den Sozialen Wohnungsbau auflegen, fordert Caren Lay, Sprecherin für Wohnungspolitik der Linksfraktion. 

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Ergreif Partei für soziale Gerechtigkeit!

Mach bei der LINKEN mit – werde Botschafterin oder Botschafter für soziale Gerechtigkeit und gegen den Rechtsruck in unserem Land.

Pressemitteilungen zum Thema

Katja Kipping, Bernd Riexinger

DIE LINKE unterstützt Aktionsbündnis "Wohnen ist Menschenrecht"

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Bernd Riexinger

Studentenwohnheime müssen Schritt halten

Zu dem Mangel an Wohnungen für Studentinnen und Studenten sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: Weiterlesen


Katja Kipping

Berliner Mietendeckel ist mietenpolitische Zeitenwende

Zur Bekanntgabe der Details des Berliner Mietendeckels erklärt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE: Weiterlesen

Mietenpolitik in den Medien

Der Tagesspiegel

"Wir lassen uns nicht erpressen"

Linken-Fraktionschef Udo Wolf sieht die Verhandlungen zum Berliner Mietendeckel durch die Debatten der Koalition gefährdet. Er will mehr über Inhalte reden. Weiterlesen


Zeit Online

Deckel drauf und fertig!

Der Vorschlag der linken Berliner Bausenatorin, die Bestandsmieten zu senken, ist sehr spektakulär, weil wirklich und ernsthaft links. Ist man auch nicht mehr gewohnt. Weiterlesen


ZDF Morgenmagazin

Bezahlbarer Wohnraum

"Wir brauchen bundesweit einen Mietendeckel", so Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der Linken. "Mit Wohnungen darf nicht spekuliert werden." (Video, 5 Minuten) Weiterlesen