Der Mieten-Blog

Erfolgreiche Unterschriftensammlung für 6 Jahre Mietenstopp in der Sebaldussiedlung

Wir sind von Tür zu Tür gezogen und haben Unterschriften gesammelt. Mit dabei waren diesmal u. a. der OB-Kandidat und Stadtrat der Erlanger Linke Johannes Pöhlmann und unser Kreisvorsitzender (sowie Stadtratskandidat) Lukas Eitel. Wie schon bei unserer letzten Sammlung im Dezember im Anger sind wir auch hier wieder auf viel Sympathie gestoßen.

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Straße mit Wohnhäusern (Symbolbild)

Homöopathische Mietsenkungen als Trendwende?

"Wo die Mieten in Deutschland sinken", titelt "Der Spiegel". Doch beim Lesen zeigt sich: Die gute Nachricht ist leider keine. Die Mieten sinken nur sehr geringfügig und wahrlich nicht überall. Es geht eher um homöopathische Dosen, deren Wirksamkeit ja bekanntlich umstritten ist. Die Mieten bei neuen Verträgen sind im vierten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 0,3 Prozent zurückgegangen. In elf der teuersten 50 Städte wurde es billiger: in Garmisch-Partenkirchen, Fellbach, Olching, Ingolstadt, Bad Homburg v. d. Höhe, München, Germering, Bad Vilbel, Rheinfelden (Baden) und Konstanz.

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Mietenwahnsinn: Ist das Deutschlands teuerste Wohnung?

Luxuswohnung für 10.120 € Miete – pro Monat! Auch wenn Stuttgart im letzten Jahr München als teuerste Großstadt Deutschlands abgelöst hat, herrschen in der bayerischen Hauptstadt weiterhin Wohnungsnot und Wuchermieten. Wenn es noch einen Beweis gebraucht hätte, dass der Wohnungsmarkt völlig außer Kontrolle geraten ist und die Vermieter sich die Taschen voll machen können wie sie wollen, dann ist es diese „vollmöblierte Luxus-Penthouse-Wohnung“. weiterlesen

Danke für Nichts, Angela und Horst!

Alle sechs Minuten eine Sozialwohnung weniger

Frohes neues Jahr? Für Immobilienspekulanten ganz sicher, für Mieter*innen nicht. Seit Amtsantritt von Kanzlerin Merkel hat sich die Zahl der Sozialwohnungen fast halbiert: von rund 2,1 Millionen im Jahr 2006 auf unter 1,2 Millionen 2018. Damit verschwindet im Schnitt alle sechs Minuten eine Sozialwohnung.weiterlesen

 

 

„Eure Armut kotzt uns an“

Lobbyisten-Demo gegen Mietendeckel in Berlin

Wenn Lobbyisten sogar auf die Straße gehen, dann muss eine Regierung einiges richtig gemacht haben.  Erst recht wenn es mit der Bau- und Immobilienwirtschaft die Profitiere der Wohnungsnot sind. Der rot-rot-grüne Senat hat mit dem Mietendeckel bundesweit einmalig die Notbremse für die Bevölkerung angesichts eskalierender Mietsteigerungen gezogen und die Mieten für fünf Jahre weitgehend eingefroren. weiterlesen

 

 

Protestzelten gegen Verdrängung

Mit Protestzelten machten die Genoss*innen aus Lüneburg am vergangenen Wochenende auf Mietenwahnsinn und Wohnungsnot aufmerksam. Eine Bundestagsanfrage von mir hat ergeben, dass Lüneburg die landesweit höchsten Angebotsmieten hat (9,52€ kalt im Durchschnitt). Die Preise steigen um 4,9% pro Jahr. Menschen mit wenig Geld haben es zunehmend schwer eine Wohnung zu finden. Wir fordern: die Politik darf nicht wegschauen, sondern muss für bezahlbaren Wohnraum sorgen. weiterlesen

Volksbegehren #6JahreMietenstopp - Jetzt wird gesammelt

Mit dem "Fest für faire Mieten in Bayern" hat gestern offiziell die erste Phase des Volksbegehrens #6JahreMietenstopp begonnen. Jetzt sind alle gefragt aktiv zu werden. Ab sofort können Unterschriften für die Zulassung des Volksbegehrens gesammelt werden. Dabei kann jede*r helfen!

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DIE LINKE.Hamburg startet Mietenkampagne

Auf ihrem Parteitag startete DIE LINKE. Hamburg heute ihre Mietenkampagne. Zahlreiche Aktionen für einen Mietendeckel, für die Enteignung der Immobilienkonzerne und für den Bau von Sozialwohnungen werden in den nächsten Monaten folgen, um dem Mietenwahnsinn ein Ende zu setzen.

Einen Videobeitrag zum Parteitag findet ihr hier.

 

linksjugend ['solid] basisgruppe München wirbt für das Volksbegehren "6 Jahre Mietenstopp"

Das Semester startet und die Wohnungsnot - auch abseits der großen Städte - ist in vielen bayerischen Gemeinden und Städten extrem. Die linksjugend ['solid] basisgruppe münchen hat deshalb mit Nicole Gohlke, der hochschulpolitischen Sprecherin der LINKEN im Bundestag, eine Kundgebung organisiert und symbolisch gezeltet, um auf das Problem aufmerksam zu machen und Unterschriften für das Volksbegehren "6 Jahre Mietenstopp" zu sammeln. Ziel des Volksbegehrens ist es, die Mieten in 162 Städten und Gemeinden bei laufenden Mietverhältnissen für sechs Jahre auf den jetzigen Stand einzufrieren. Denn diese 6 Jahre werden dringend benötigt, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen!

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DIE LINKE.Niedersachsen startet Wohn- und Mietenkampagne

Mit einer Auftaktveranstaltung und mehreren Aktionen startet DIE LINKE.Niedersachsen ihre Wohn- und Mietenkampagne. Die Situation ist bekannt: die Wohnungssuche wird zum Stresstest, steigende Mieten selbst für unrenovierte Wohnungen, die sich in katastrophalem Zustand befinden und  Verdrängung alteingesessener Mieterinnen und Mieter gehören in ganz Deutschland zum Alltag. Wer beispielsweise in Wolfsburg eine Wohnung mietet, muss über 46% mehr zahlen als vor fünf Jahren. Am 14. September 2019 startete DIE LINKE Niedersachsen mit einer Auftaktveranstaltung ihre landesweite Wohn- und Mietenkampagne. Im Mittelpunkt stehen Handlungsspielräume für Kommunalpolitikerinnen und -politiker und die Organisation von Mieterinnen und Mieter in Mieten-Initiativen vor Ort. 

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77.001 Unterschriften für Vergesellschaftung

Volksbegehren

77.001 Unterschriften in so kurzer Zeit sind ein super Erfolg und ein deutliches Signal an den Senat. Immer mehr Menschen wollen der Geschäftspraxis der großen privaten Immobilienunternehmen einen Riegel vorschieben. Wir erwarten, dass der Innensenator jetzt schnellstmöglich die Zulässigkeit des Volksbegehrens überprüft, damit es in die zweite Stufe gehen kann, so Katina Schubert.

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Volksbegehren "Deutsche Wohnen enteignen" startet in Berlin.

Volksbegehren

Während Immobilien-Konzerne fette Gewinne machen, wissen zu viele Menschen nicht mehr, wie sie ihre Miete zahlen sollen. Deshalb sind Zehntausende Menschen am 6. April europaweit auf die Straßen gegangen, um zu sagen: Es reicht! Mietenwahnsinn stoppen! In Berlin startete auf der Demo auch das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co Enteignen! Wir waren dabei und haben auch schon unterschrieben.

 

Wohnkosten fressen Einkommen auf

Studie

Die soziale Ungleichheit nimmt in Deutschland weiter zu. Eine neue Studie vom University Center in London und der Humboldt-Universität zu Berlin zeigt jetzt auf, dass die Entwicklung der Wohnkosten mit der zunehmenden sozialen und ökonomischen Spaltung des Landes eng verknüpft ist. Während die Wohnkostenlast für Geringsverdiener*innen von 27 auf 39 Prozent weiter gestiegen ist, sanken die Ausgaben des oberen Fünftel der Haushaltseinkommen sogar von 16 auf 14 Prozent. Mehr dazu im Artikel von DGB-klartext.

Fünf-Punkte-Plan für bezahlbare Wohnungen

Konzept

Den Mietenwahnsinn zu stoppen ist möglich. Dafür brauchen wir eine Wohnungsbau- und Mietenpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Mieterinnen und Mieter orientiert. Nicht das Profitstreben der Immobilienkonzerne darf im Vordergrund stehen, sondern die Interessen Menschen. Fünf-Punkte für bezahlbare Wohnungen.

Stimmen gegen Verdrängung - Straßeninterviews Berlin-Kreuzberg

Protest

In großen Städten wie Berlin explodieren die Mieten. Die Konkurrenz um Wohnraum nimmt zu. Arme, Geflüchtete, Auszubildende und Studierende, Menschen mit geringen und selbst mit mittleren Einkommen finden fast keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Neu vermietete Wohnungen sind oft 50 Prozent oder gar doppelt so teuer wie die ortsübliche Vergleichsmiete. Steigende Immobilienpreise und die Kluft zwischen Angebots- und Bestandsmieten bieten Vermieterinnen und Vermietern den Anreiz, die Mieterinnen und Mieter aus ihren Wohnungen zu verdrängen, oder die Häuser gleich ganz zu verkaufen. Im Zuge der Mieterhöhungen stehen viele Menschen vor der Alternative, sich in ihrem Lebensstandard einzuschränken, in den Wohnungen zusammenzurücken, Zimmer unterzuvermieten – oder ihre soziale Umgebung zu verlassen. Mietspiegel haben ihre mietpreisdämpfende Wirkung weitgehend verloren und werden in vielen Regionen nur noch als Mieterhöhungsspiegel wahrgenommen.