DIE LINKE. München protestiert gegen Luxuswohnungen für 3,5 Millionen

Mietenwahnsinn stoppen! Während Miet- und Kaufpreise immer schwindelerregendere Höhen erreichen, warten derzeit 30.000 Münchner*innen auf eine Wohnung. Um dieses Geschäft mit der Miete zu verdeutlichen, hat DIE LINKE. München am 28. Februar das Werbebanner am Luxussanierungsobjekt „Barer Höfe“ der Immobilienfirma Legat Living ausgetauscht. Damit wollen wir deutlich machen, wie die Grund- und Wohnungsspekulation durch Luxussanierungen und Leerstand die Wohnungsnot in München anheizt, Viertelstrukturen zerstört und die Bewohner*innen vertreibt.

Bevor das Haus verkauft wurde, gab es hier 16 bezahlbare Wohnungen und Räume für die Musikakademie Schwabing. Nun will Legat Living, die ihr Geschäft mit „hochklassigen Immobilien in ausgesuchten Premiumlagen“ macht, dort Eigentumswohnungen in Preisklassen schaffen, die selbst in München ihres gleichen suchen – eine 4-Zimmer Wohnung schlägt mit 3,5 Millionen Euro zu Buche.

Verantwortung an dieser Entwicklung hat auch die völlig verfehlte Wohnungspolitik der Stadt München, die Jahrzehnte lang auf Privatisierungen und Verkauf städtischer Wohnungen setzte. Wir fordern eine Wohnungspolitik weg vom Markt hin zu den Mieter*innen – mit gemeinnützigen Wohnungsbau in kommunaler und genossenschaftlicher Hand, damit Wohnen wieder bezahlbar wird.

 

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